Verkehrssicherheit

Fahrzeug- und Umgebungssicherheit

Strategie und Konzepte

Erhöhung der Verkehrssicherheit

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Null Verkehrstote bis 2050 – das ist das Ziel der Vision Zero. Die ehemalige Bundesregierung hat diese Vision 2018 im Koalitionsvertrag verankert. Sie ist auch einer der Leitgedanken der Novellierung der Straßenverkehrsordnung (StVO). Auf dem Weg dorthin lautet das nächste Etappenziel: bis 2030 die Anzahl der Verkehrstoten und Schwerstverletzten gegenüber 2020 zu halbieren. Mit ihren Sicherheits- und Assistenzsystemen kann auch die Mercedes-Benz Group als Fahrzeughersteller einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass diese Ziele erreicht werden.

Sicherheit ist Teil unserer DNA und eine unserer zentralen Verpflichtungen – nicht nur unseren Kunden, sondern allen Verkehrsteilnehmern gegenüber. Wir streben nach bestmöglicher Unfallsicherheit mit hohem Insassen- und .

Entsprechend legen wir schon bei der Fahrzeugentwicklung einen Schwerpunkt auf das Thema Sicherheit. Mit unserer konzerneigenen Unfallforschung legen wir seit Jahrzehnten die Grundlagen für innovative Sicherheitstechniken und leistungsfähigere Systeme. Diesen Weg wollen wir kontinuierlich weitergehen und zunehmend Assistenzsysteme in unsere Fahrzeuge integrieren. Sie sollen helfen, möglichst viele Unfälle zu verhindern oder in der Schwere zu reduzieren. Darüber hinaus sensibilisieren wir die Öffentlichkeit für Verkehrssicherheit – beispielsweise durch Bildungsprogramme und Roadshows – und informieren über Sicherheitstechnologien und Innovationen.

Real-Life Safety: Orientierung am realen Unfallgeschehen

Real-Life Safety – so lautet die Sicherheitsphilosophie von Mercedes-Benz: Seit über 50 Jahren betreiben wir eine systematische Unfallforschung – denn wir wollen Fahrzeuge bauen, die nicht nur in der Crashhalle in Sachen Sicherheit überzeugen, sondern auch draußen auf der Straße. Unter Beachtung des Datenschutzes analysieren wir reale Unfälle und nutzen die Erkenntnisse, um neue Technologien mit Blick auf die Fahrzeugsicherheit bewerten zu können. So haben uns beispielsweise die Unfalldaten von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor geholfen, einen bestmöglichen Einbauort von Batterie und Hochvoltkomponenten für Elektrofahrzeuge zu definieren. Eine weitere Erkenntnis aus der Unfallforschung war zudem, dass je nach Einbauort der Hochvoltsysteme auch während des Ladevorgangs die Möglichkeit eines Aufpralls durch andere Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen ist. Als Konsequenz bleibt das Airbag-Steuergerät im EQS während des Ladens aktiv. Dadurch kann das Fahrzeug den Ladevorgang bei einem Aufprall automatisch abbrechen.

Das Ergebnis unserer akribischen Unfallforschung: Unsere Anforderungen an die Fahrzeugsicherheit gehen in vielen Fällen über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus.

Ganzheitliches Sicherheitskonzept

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Bei der Fahrzeugentwicklung folgt die Mercedes-Benz Group dem ganzheitlichen Konzept der Integralen Sicherheit. Unter diesem Begriff haben wir erstmals Ende der 1990er-Jahre die Sicherheitssysteme vier Phasen zugeordnet: „Beim Fahren assistieren“, „Auf den möglichen Unfall vorbereiten“, „Beim Unfall schützen“ und „Nach dem Unfall helfen“.

Die Sicherheitsphilosophie von Mercedes-Benz

Die Sicherheitsphilosophie von Mercedes-Benz (Grafik)

Mit unseren Sicherheitsmaßnahmen schlagen wir innerhalb dieser vier Phasen die Brücke zwischen – also zwischen der Unfallvermeidung (Phase 1 und 2) und dem Schutz im Falle eines Unfalls (Phase 3 und 4):

  • Phase 1: Beim Fahren assistieren Komfort-Assistenzsysteme, die das Fahren sicherer machen, dem Fahrer assistieren und helfen können, Unfälle zu vermeiden. Ein Beispiel ist der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC.
  • Phase 2: Auf den möglichen Unfall vorbereiten Sicherheits-Assistenzsysteme, die warnen, assistieren und automatisiert handeln können, sowie Schutzsysteme, die bereits in der Vor-Unfall-Phase aktiviert werden können (PRE-SAFE®). Ein Beispiel ist der Aktive Brems-Assistent, den wir in unterschiedlichen Ausprägungen für Pkw und Vans entwickelt haben. Das serienmäßige System kann zum Beispiel helfen, Kollisionen mit Fahrzeugen, Fußgängern und Fahrradfahrern in ihrer Schwere zu mindern oder ganz zu vermeiden.
  • Phase 3: Beim Unfall schützen Schutzsysteme, die alle Fahrzeuginsassen intelligent und bedarfsgerecht schützen können. Ein Beispiel sind innovative Rückhaltesysteme wie der Beltbag und der Fondairbag in der S-Klasse für die Rücksitzpassagiere.
  • Phase 4: Nach dem Unfall helfen Systeme, die automatisch den Warnblinker einschalten, den Innenraum belüften oder Hilfe herbeiholen. Darüber hinaus stellt Mercedes-Benz wichtige Fahrzeuginformationen in leicht zugänglichen bereit, die den Rettungskräften die Arbeit erleichtern.

Maßnahmen

Fahrerassistenzsysteme für mehr Sicherheit

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Real-Life Safety ist die Sicherheitsphilosophie von Mercedes-Benz: Über die gesetzlichen Vorgaben sowie Ratinganforderungen hinaus analysiert Mercedes-Benz reale Fahrsituationen und leitet daraus Anforderungen an die Fahrzeuge ab. Alle technischen Innovationen werden daran gemessen, welchen Beitrag sie zur Verkehrssicherheit leisten.

Die Assistenz- und Sicherheitssysteme bieten Komfort und Sicherheit zugleich. So unterstützen Autos von Mercedes-Benz, die mit Fahrassistenzsystemen ausgestattet sind, den Fahrer beispielsweise beim Lenken, Bremsen und Beschleunigen (). Und Mercedes-Benz geht noch einen Schritt weiter in Richtung automatisiertes Fahren: Wir planen, die neue Mercedes-Benz S-Klasse künftig mit dem Assistenzsystem DRIVE PILOT auszustatten, das unter bestimmten Voraussetzungen hochautomatisiertes Fahren (SAE-Level 3) möglich macht.

Fahrassistenzsysteme im neuen EQS

Fahrassistenzsysteme im neuen EQS (Grafik)

Fahrassistenzsysteme können bei Kollisionsgefahr je nach Situation unterschiedlich reagieren. Ein Beispiel hierfür ist der serienmäßige Aktive Brems-Assistent bei Mercedes-Benz Pkw: Er kann helfen, Unfälle mit vorausfahrenden Fahrzeugen und mit Fußgängern, die die Fahrbahn überqueren, in ihrer Schwere zu mindern oder sogar zu vermeiden. Wird eine Kollisionsgefahr erkannt, kann das System den Fahrer optisch und akustisch warnen. Reagiert der Fahrer trotz Warnung nicht, kann der Aktive Brems-Assistent bis zu einer gewissen Geschwindigkeit selbstständig bremsen. Im Bereich der Stadtverkehrs-Geschwindigkeiten reagiert das System auch auf stehende Fahrzeuge sowie Fußgänger und Fahrradfahrer, die die Fahrbahn kreuzen – und kann so die Sicherheit auch für andere Verkehrsteilnehmer erhöhen.

Unfallforschung und Crashtests

Mercedes-Benz galt schon früh als ein Vorreiter in puncto Sicherheit – und ist es bis heute: Bereits 1959 hat Mercedes-Benz den ersten Crashtest durchgeführt. Seit mehr als 50 Jahren untersuchen Sicherheitsexperten der unternehmenseigenen Unfallforschung Unfälle, an denen Mercedes-Benz Fahrzeuge beteiligt sind. Die Ergebnisse interner Crashtests und der Unfallforschung fließen sowohl in die Konstruktion neuer Modelle als auch in die Verbesserung bestehender Systeme ein.

Ziel ist es zu verstehen, wie Unfälle entstehen und durch welche Schutzsysteme sie hätten verhindert werden können. Die Analyse realer Verkehrsunfälle ist dabei die Basis für innovative Sicherheitstechniken und immer leistungsfähigere Systeme. So ist beispielsweise auch die Ausstiegswarnfunktion als Teil des Aktiven Totwinkel-Assistenten entstanden: Dabei überwacht die Radarsensorik den toten Winkel und kann die Insassen beim Öffnen der Tür warnen – beispielsweise vor Fahrradfahrern, die sich nähern.

Daneben testet Mercedes-Benz die Crashsicherheit seiner Fahrzeuge und Teilsysteme mit modernster Prüftechnik im Technologiezentrum für Fahrzeugsicherheit (TFS) in Sindelfingen. Durch Computersimulationen kann Mercedes-Benz den Reifegrad der Testfahrzeuge und der Sicherheitssysteme bereits vor dem ersten Crashtest verbessern – und damit die Entwicklungseffizienz erhöhen. Auf den Crashtest-Bahnen des TFS können jährlich rund 900 Crashtests sowie rund 1.700 durchgeführt werden.

Die hohen internen Sicherheitsvorgaben gehen in vielen Fällen über die gesetzlichen Vorgaben oder Ratinganforderungen hinaus. Die , die im Crashversuch getestet werden, werden auch an Erkenntnissen der Unfallforschung ausgerichtet.

Gemeinsam für mehr Fahrzeugsicherheit

Das Ziel, den Straßenverkehr sicherer zu machen, lässt sich nur gemeinsam erreichen. Daher setzen wir auf Kooperationen und beteiligen uns an Forschungsprojekten. Gemeinsam mit externen Partnern arbeiten wir daran, Standardverfahren zu ermitteln, mit denen das Potenzial neuer Schutzsysteme vorhergesagt werden kann. Auch wollen wir noch enger mit bestehenden und neuen Partnern zusammenarbeiten, um die Erhebung von Unfall- und Verkehrsdaten kontinuierlich zu verbessern und auszubauen.

Bereits seit 2016 engagieren wir uns für das strategische Kooperationsprojekt Tech Center i-protect aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Gemeinsam forschen wir mit der Robert Bosch GmbH, dem Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik und dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik, dem Leistungszentrum Nachhaltigkeit Freiburg, dem Exzellenzcluster SimTech der Universität Stuttgart sowie den Technischen Universitäten Dresden und Graz an Sicherheitslösungen für Fahrzeuge. In Anwesenheit von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Lands Baden-Württemberg, haben die Projektpartner im Herbst 2021 den Kooperationsvertrag für weitere fünf Jahre bestätigt. Innerhalb des Projekts befassen wir uns beispielsweise mit neuen Rückhaltesystemen zukünftiger Fahrzeuginnenräume, nutzen digitale Möglichkeiten in der Unfallforschung und erproben neue Ansätze wie den Einsatz von Röntgentechnologie bei Crashtests. Ziel dieser interdisziplinären Zusammenarbeit ist es, durch die agile Vernetzung verschiedener Projekte Ideen und Technologien von der Grundlagenforschung bis zur marktnahen Anwendung voranzutreiben.

Ideen für das Auto der Zukunft

Bereits seit den 1970er-Jahren baut Mercedes-Benz Versuchsfahrzeuge, um Sicherheitssysteme zu erforschen – die sogenannten Experimental-Sicherheits-Fahrzeuge (ESF). Mit dem ESF 2019 hat Mercedes-Benz mehr als 20 neue Ideen sowie neue Ansätze im Bereich der gezeigt – darunter seriennahe Entwicklungen wie den Fondairbag, der inzwischen in der S-Klasse verfügbar ist.

Das ESF 2019 ist ein Forschungsfahrzeug, das ein Sicherheitskonzept für zukünftige Modelle zeigt, welche assistiert (SAE-Level 0-2) oder vollautomatisiert (SAE-Level 4) betrieben werden können. Daher bleibt das ESF 2019 auch für die kommenden Jahre relevant. Beispiele für zukünftige Entwicklungsschwerpunkte sind etwa die Anpassung der Rückhaltesysteme an neue Sitzpositionen und das kooperative Verhalten beim vollautomatisierten Fahren (SAE-Level 4) – also die Kommunikation zwischen Fahrzeug und seinem Umfeld.

Sicherheit bei Hochvoltbatterien und elektrischen Komponenten

Analog zum Kraftstofftank bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor legt die Mercedes-Benz Group bei Elektrofahrzeugen ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit der Hochvoltbatterien und elektrischen Komponenten. Bereits durch die besonders geeignete Einbaulage der Hochvoltbatterien unter dem Fahrzeugboden ist die hoch.

Zusätzliche Sicherheitsspezifikationen gehen über gesetzliche Vorgaben hinaus und erhöhen das Maß an : So sorgen beispielsweise spezielle Abschirmungen im Unterboden in den elektrischen Vans – dem eVito, dem eSprinter und dem EQV – für besonders hohen Widerstand gegen mechanische Beschädigungen von außen. Antriebsstrang, Hochvoltbatterie und -leitungen sind geschützt in einem Rahmen eingebettet. Auch alle Hochvoltleitungen sind aufwendig isoliert.

Weiterhin verfügen die Fahrzeuge über ein mehrstufiges Sicherheitssystem, das unter anderem die Temperatur und Spannung überwacht – und die Batterien im Notfall abschalten kann. Erkennt das Fahrzeug einen schweren Aufprall, werden spannungsführende Teile außerhalb der Batterie reversibel oder irreversibel abgeschaltet. Gleichzeitig wird die in den Komponenten schnell auf ein ungefährliches Niveau reduziert. Für Rettungskräfte ist zudem eine eingebaut, wodurch sie die Stromversorgung auch manuell unterbrechen können. Der Ort der Rettungstrennstelle unterscheidet sich je nach Fahrzeug und ist in der jeweiligen Rettungskarte hinterlegt.

Mercedes-Benz Vans: Hohe Sicherheit durch Assistenzsysteme

Auch im Van-Bereich knüpft Mercedes-Benz an seine hohen Sicherheitsstandards an. Ob Sprinter, Citan oder Vito: Die Transporter von Mercedes-Benz Vans verfügen über eine Vielzahl moderner Sicherheits- und Assistenzsysteme. Sie sorgen für mehr Komfort und können helfen, Unfälle in ihrer Schwere zu mindern oder sogar ganz zu verhindern.

So ist der Mercedes-Benz Sprinter beispielsweise mit dem radarbasierten Abstands-Assistenten DISTRONIC sowie serienmäßig mit einem Seitenwind-Assistenten ausgestattet, der vor allem das Fahren bei höheren Geschwindigkeiten sicherer macht. Der Mercedes-Benz Vito verfügt seit 2021 über einen digitalen Innenspiegel, der dank einer HDR-Kamera in der Heckscheibe den freien Blick auf das Geschehen hinter dem Fahrzeug ermöglicht – trotz Blickhindernissen wie einem voll beladenen Kofferraum.

Noch einen Schritt weiter gehen wir mit dem Mercedes-Benz SUSTAINEER. Der Technologieträger auf Basis des eSprinter hat anstatt konventioneller großformatiger Außenrückspiegel zwei elektrische Mirror Cams. Sie vergrößern das Sichtfeld deutlich und erhöhen damit die Sicherheit des Fahrers und anderen Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Radfahrern. Außerdem erfasst der SUSTAINEER den Straßenzustand per Kamera. Fahrbahnschäden wie große Schlaglöcher werden mittels Künstlicher Intelligenz in der Mercedes-Benz Cloud erfasst und analysiert – Gefahrenstellen können so im Vorfeld erkannt werden. Zudem können die Daten beispielsweise auch Städten und Kommunen oder Verkehrsfunkanbietern zur Verfügung gestellt werden und so einen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit leisten.

Sensibilisierung für die Verkehrssicherheit

Als verantwortungsvolles Unternehmen engagiert sich die Mercedes-Benz Group für gesellschaftliche Belange. Dabei sind uns auch vielfältige Projekte im Bereich der Verkehrssicherheit wichtig.

Kinder fit machen für den Straßenverkehr

Kinder gehören weltweit zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Aus diesem Grund haben wir bereits 2001 die Initiative MobileKids gegründet. Dabei werden Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren geschult, wie sie sich sicher im Straßenverkehr verhalten. Weltweit bietet MobileKids Unterricht, Materialien in der jeweiligen Landessprache und Aktivitäten an, um Kinder für die Herausforderungen des Straßenverkehrs zu sensibilisieren.

Wirksamkeit und Ergebnisse

Wirksamkeit des Managementansatzes

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Eine systematische Unfallforschung ist die Grundlage, um Unfälle in Zukunft noch gezielter verhindern und Insassen besser schützen zu können. Unser Ziel ist es daher, unser Engagement in diesem Bereich weiter auszubauen: So werden unsere Experten auch weiterhin reale Unfälle untersuchen, bei denen Fahrzeuge von Mercedes-Benz beteiligt waren. Darüber hinaus werden wir noch stärker mit bestehenden und neuen Partnern zusammenarbeiten und unter Einhaltung des Datenschutzes weltweit verfügbare, anonymisierte Unfalldaten auswerten.

Ergebnisse

Die Modelle von Mercedes-Benz Pkw erhalten immer wieder Bestnoten bei Sicherheitstests von unabhängigen Instituten. Hervorzuheben sind die Bewertungen, die Mercedes-Benz regelmäßig vom US-amerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) bekommt: Beim IIHS-Rating werden neben der Crashsicherheit auch Systeme zur Unfallvermeidung und das Licht bewertet. Für das Modelljahr 2021 wurden die Mercedes-Benz C-Klasse, E-Klasse und GLE-Klasse mit dem Prädikat „2021 TOP SAFETY PICK+“ ausgezeichnet, der GLC mit dem „2021 TOP SAFETY PICK“. Darüber hinaus wurden im Berichtszeitraum sowohl der EQA (Schema 2019, Kategorie Kompakt-SUV) als auch der EQS (Schema 2021) von EuroNCAP mit fünf von fünf möglichen Sternen bewertet. Der EQS wurde sogar zweimal „Best in Class“ – in den Kategorien „Oberklasse“ und „Pure Electric“. Damit haben alle im Jahr 2021 in den Markt gebrachten EQ-Modelle die höchstmögliche Bewertung erhalten.1

1 Testergebnisse laut IIHS: E-Klasse, GLE, C-Klasse, GLC; Testergebnisse laut Euro NCAP: EQA, EQS.

Anbieter/Datenschutz

Mercedes-Benz AG Mercedesstraße 120
70372 Stuttgart
Deutschland
Tel.: +49 7 11 17-0
E-Mail:
dialog@mercedes-benz.com

Vertreten durch den Vorstand: Ola Källenius (Vorsitzender), Jörg Burzer, Renata Jungo Brüngger, Sabine Kohleisen, Markus Schäfer, Britta Seeger, Hubertus Troska, Harald Wilhelm

Vorsitzender des Aufsichtsrats: Bernd Pischetsrieder

Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart, Nr. HRB 762873
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 32 12 81 763

Partnerschutz

Unter Partnerschutz versteht man bei einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen den Schutz der Passagiere des jeweils anderen beteiligten Fahrzeugs.

Alle Glossar-Begriffe

Aktive und Passive Sicherheit von Fahrzeugen

Die Aktive Sicherheit umfasst beispielsweise Notbremssysteme in einem Fahrzeug, die dabei helfen, Unfälle in ihrer Schwere zu mindern oder sogar zu vermeiden. Die Passive Sicherheit bezeichnet hingegen Maßnahmen, die während oder nach einer Kollision greifen, um die Unfallfolgen abzumindern.

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Rettungsdatenblätter

Rettungsdatenblätter enthalten eine standardisierte Darstellung von technischen Informationen, die für die Rettungskräfte relevant sind. Sie sind fahrzeugmodellspezifisch und erleichtern den Rettungskräften im Falle eines Unfalls ihre Arbeit.

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SAE-Level/Automatisiertes und autonomes Fahren

Automatisierte Fahrfunktionen unterstützen den Fahrer bei oder übernehmen für ihn Fahraufgaben, die er in der Vergangenheit selbst übernommen hat. Hierbei werden fünf Stufen unterschieden: assistiert (SAE-Level 1), teilautomatisiert (SAE-Level 2), bedingt automatisiert (SAE-Level 3), vollautomatisiert (SAE-Level 4) und fahrerlos (SAE-Level 5). Der Grad der Automatisierung nimmt mit jeder Stufe zu, die Verantwortung für die Fahraufgabe durch den Fahrer nimmt dementsprechend ab. Wir orientieren uns im Deutschen dabei grundsätzlich an den Bezeichnungen des VDA.

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Schlittenversuche

Schlittenversuche sind Crashtests, bei denen das Auto nicht gegen eine Wand oder einen Gegenstand gefahren wird. Stattdessen wird die Rohkarosserie mit den zu prüfenden Komponenten auf einen Schlitten montiert, der dann ruckartig abgebremst wird – es gibt also keinen echten Aufprall.

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Lastfall

Als Lastfall wird die Konfiguration bezeichnet, in der ein Crashtest durchgeführt wird. Dazu zählen beispielsweise die Anzahl, Art und Positionierung der an Bord befindlichen Crashtest-Dummys, die Aufprallkonfiguration mit Parametern wie Aufprallart, Geschwindigkeit, Winkel.

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Aktive und Passive Sicherheit von Fahrzeugen

Die Aktive Sicherheit umfasst beispielsweise Notbremssysteme in einem Fahrzeug, die dabei helfen, Unfälle in ihrer Schwere zu mindern oder sogar zu vermeiden. Die Passive Sicherheit bezeichnet hingegen Maßnahmen, die während oder nach einer Kollision greifen, um die Unfallfolgen abzumindern.

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Konzeptsicherheit

Mit Konzeptsicherheit ist in diesem Kontext gemeint, dass die Integration von Hochvoltkomponenten von Anfang an sehr günstig gewählt ist, um ein hohes Sicherheitsniveau zu erzielen.

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Eigensicherheit

Die Eigensicherheit ist eine technische Eigenschaft eines Geräts oder Systems. Spezielle Konstruktionen stellen sicher, dass es auch im Falle einer Betriebsstörung nicht zu einer gefährlichen Situation kommt.

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Restenergie

In Leitungen abgeschalteter Maschinen kann sich Restenergie befinden. Sie kann zu einer Gefahr werden, wenn sich etwa elektrische oder mechanische Restenergie in plötzlichen Bewegungen einer Maschine äußert.

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Rettungstrennstelle

Eine Rettungstrennstelle ist eine Sicherheitsvorkehrung in Elektrofahrzeugen, die das Hochvoltsystem deaktiviert. Beim Betätigen dieser Einrichtung wird automatisch die verbleibende Restspannung im Hochvoltsystem außerhalb der Batterie in wenigen Sekunden auf ein unkritisches Niveau gebracht.

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